70.626 Gewerbeleasing-Angebote und Deals für Elektro, Hybrid und Verbrenner!

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Das Gewerbeleasing, Geschäftsleasing oder auch Firmenleasing genannt, ist ein Leasen von beweglichen Gütern als Anlage- oder Umlaufvermögen. Ein typisches und seit Jahrzehnten bewährtes Firmenleasing ist das Auto- beziehungsweise Fahrzeugleasing. Der Begriff Gewerbeleasing wird dadurch geprägt, dass es sich bei dem Leasingfahrzeug um ein ganz oder zumindest überwiegend geschäftlich genutztes Auto handelt.

Gewerbeleasing lässt sich klar und deutlich von einem Privatleasing abgrenzen. Der private Leasingnehmer ist als natürliche Person des Privatrechts und Endverbraucher weder Gewerbetreibender noch Freiberufler. Für alle anderen Leasingnehmer ist Gewerbeleasing möglich – unabhängig davon, ob und in welchem Umfange sie davon wirtschaftliche oder steuerliche Vorteile haben.

Dem Unternehmer stellt sich die Frage – wie sinnvoll ist Gewerbeleasing eigentlich?!

Gewerbeleasing für Firmenfahrzeug – kurz und einfach erklärt

Firmen- respektive Gewerbeleasing ist ein zivilrechtlicher Vertrag als Miet- und Überlassungsverhältnis. Der BDL, Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen mit Vereinssitz in Berlin repräsentiert mit rund 140 Mitgliedern etwa 85 Prozent des bundesweiten Leasingmarktes – mit dem Schwerpunkt gewerbliches Fahrzeugleasing.

Dem Leasinggeber wird als Gegenleistung zur Sicherheit für das Gewerbeleasing die Fahrzeugzulassung Teil II, der frühere Kfz-Brief überlassen. So wird gewährleistet, dass ohne sein OK keine Eigentumsverfügung des Leasingnehmers möglich ist. Der Unternehmer kann das geleaste Firmenfahrzeug weder verkaufen, noch verschenken. Doch das ist auch gar nicht seine Absicht – ihn interessieren vielmehr die wirtschaftlichen und steuerlichen Vorteile rund ums Gewerbeleasing.

Ziel und Zweck von Gewerbeleasing – Vorteile vs. Nachteile

Für jeden Unternehmer, Gewerbetreibenden und Freiberufler ist Mobilität aus ganz unterschiedlichen Gründen ein absolutes Muss. Das dafür benötigte Fahrzeug wird aus steuerlicher Sicht wie ein betriebliches Wirtschaftsgut behandelt. An diesem Punkt wird unterschieden in Firmeneigentum und genutztes Fremdvermögen – Stichwort: Miete, Leihe, Leasing. Aus steuerlicher Sicht muss zwingend getrennt werden in Privat- und in Firmenvermögen. Das beginnt beim jeweils getrennten Privat- sowie Firmenkonto und endet bei der Unterscheidung in Privat- und in Gewerbeleasing.

• Vorteile auf einen Blick - keinerlei Bindung von unternehmerischem Eigenkapital - Geltendmachung der Leasingzahlung als steuerabzugsfähige Betriebsausgabe - Bilanzneutralität – Leasingvertrag generiert keine bilanziellen Schulden - Planbarkeit und Budgetsicherheit durch die feststehende monatliche Leasingrate - Firmenfahrzeug entspricht immer dem neuesten Modell und Fabrikat - keinerlei Aufwand und Problem mit Reparaturen oder mit Autoverkauf – Fahrzeugrücklage nach Leasingende - Wechsel von Vertragshändler mit Automarke, Modell und Fabrikat ist nach jedem Leasingende möglich - Kosten für AU/HU entfallen bei zwei- bis dreijährigem Leasing von Neufahrzeugen - Gute Deals bei gängigen Fahrzeugmarken- und Modellen

• Nachteile auf einen Blick - Unternehmer schafft dauerhaft kein Eigentum an und mit dem Firmenfahrzeug - vorzeitige Vertragskündigung weitgehend ausgeschlossen – Stichwort: Vorfälligkeitsentschädigung - Gebundenheit an Vertragswerkstatt – freie Werkstattwahl so gut wie ausgeschlossen - im Streitfall komplizierte Rechtslage in dem Dreiecksverhältnis Leasinggeber, Leasingnehmer, Financier - Leasingvertrag muss auf Punkt & Komma eingehalten werden – Stichwort: KM-Laufleistung, Abnutzung, Restwertminderung

Gewerbeleasing - All-Inklusive Package und spezielle Angebote

Abgesehen von saisonalen oder anlassbezogenen Sonderaktionen, Deals, Rabatten und Schnäppchen bietet jeder Vertragshändler Alleinstellungsmerkmale für sein Gewerbeleasing.

Grundsätzlich steht für Unternehmen, Handwerksbetriebe und Selbstständige die kalkulatorische Sicherheit im Vordergrund – je genauer, desto besser. Nichts ist so unschön und so unbeliebt wie über- oder außerplanmäßige Kosten. Das dazugehörige Angebot lautet markenübergreifend „All-Inklusive für Gewerbe“. Der Vertragshändler wirbt mit vielfältigen Soft Skills für das Gewerbeleasing. Dazu gehören günstiger Effektivzinssatz bis zu Nullprozentleasing, Kfz-Versicherung mit allen Risikoabsicherungen sowie ein Full-Service für Wartung, Inspektion und Haupt-und Abgasuntersuchung.

Das bedeutet für den unternehmerischen Leasingnehmer - Zeitersparnis – alles aus einer Hand unter einem Dach - Transparenz und Kalkulation – feststehende Rate ohne jede Neben- oder Zusatzkosten - Sicherheit und Garantie – Herstellergarantie, Gewährleistung durch Autohändler nebst Werkstatt - schlanke Struktur bei Personal und Verwaltung – Abbuchung der Leasingrate per Einzugsermächtigung

Fahrzeugfinanzierung Gewerbeleasing

• ohne Sonderzahlung

Der besondere Anreiz an jedem Gewerbeleasing ist ein sparsamer Umgang mit vorhandenem Eigenkapital. Das ist der Hauptgrund, aus dem seit Beginn des Gewerbeleasings von Firmenfahrzeugen vor gut fünf Jahrzehnten das Angebot lautet – Autoleasing ohne Anzahlung. Der Unternehmer investiert keinen Euro. Er schließt den Leasingvertrag ohne jede finanzielle Vorleistung ab und hinterlegt die Zulassungsbescheinigung Teil II – das ist alles.

• mit Sonderzahlung

Möglich, wenngleich auch keineswegs üblich, ist das geschäftliche Autoleasing mit Anzahlung. Dazu muss der Leasingnehmer Eigenkapital vom Firmenkonto holen. Der wirtschaftlich denkende Unternehmer wird das kaum tun. Das Eigenkapital ist bei ihm allemal besser aufgehoben als beim Leasinggeber. Der einzige Effekt wäre eine Reduzierung der monatlichen Leasingrate. Den rechnerischen Restwert zum Vertragsende setzt ohnehin der Leasingeber fest. Im Übrigen schmälert eine verringerte Leasingrate die steuerbegünstigte Abzugsfähigkeit.

Ein Grund und Anlass für das Geschäftsleasing mit Einmalzahlung zum Leasingbeginn ist die Anfangsphase der Existenzgründung – Stichwort: Mangel an betriebswirtschaftlich aussagefähigen Kennzahlen.

Gewerbeleasing Firmenfahrzeug – Voraussetzungen, Bonität und Index

Gewerbeleasing ist auch, aber keineswegs nur eine Sache des Vertrauens. Der Leasinggeber muss im eigenen Interesse sein mit dem Gewerbeleasing verbundenes Ausfallrisiko auf das absolute Mindestmaß begrenzen.

Die unternehmerische Bonität des potenziellen Leasingnehmers wird auf der Grundlage seiner wirtschaftlichen Kreditwürdigkeit geprüft und bewertet. Die dazu notwendigen bis unverzichtbaren Unterlagen sind je nach Rechtsform, nach Leasinggegenstand und Leasingwert

  • Handels- und Steuerbilanz der letzten Geschäftsjahre
  • Einnahmeüberschussrechnung des letzten Geschäftsjahres
  • laufende Betriebswirtschaftliche Auswertung BWA
  • laufende Summen- und Saldenliste

Darüber hinaus holt der Leasinggeber eine oder einige Auskünfte bei privaten Wirtschaftsauskunfteien ein – analog der Schufa beim Privatleasing.

Zu den bundesweit bekannten gehören - Creditreform Boniversum GmbH in Neuss - CRIF GmbH in München - Infoscore Consumer Data GmbH in Baden-Baden

Für das Gewerbeleasing gilt der Bonitätsindex als Maßstab zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit. Er ist gleichbedeutend mit einem Kapitalmarktrating, dient als Prognosewert zur Beurteilung der Zahlungsfähigkeit und basiert auf einer Vielzahl von Kennwerten.

Dazu als ein Beispiel der Bonitätsindex von Creditreform - Indexwert 100-149 – Ausfallwahrscheinlichkeit 0,20% - Bonität ausgezeichnet - 150-199 – 0,35% - sehr gut - 200-249 – 0,84% - gut - 250-299 – 1,99% - mittel - 300-349 – 6,97% - schwach - 350-499 – 15,05% - sehr schwach - 500 – mangelhaft - 600 – ungenügend

Gewerbeleasing für Freiberufler und Kleinunternehmer

• Der Freiberufler ist selbstständig und meldet sein freiberufliches Gewerbe bei seiner Wohnsitzgemeinde an. Er betreibt jedoch kein Gewerbe und ist insofern auch nicht gewerbesteuerpflichtig.

• Der Kleinunternehmer gemäß § 19 Umsatzsteuergesetz UStG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz unter 22.000 Euro erzielt. Im laufenden Geschäftsjahr wird der voraussichtliche Umsatz nicht höher als 50.000 Euro sein. Liegen beide Voraussetzungen vor, kann er sich von der Pflicht zur Umsatzsteuerzahlung auf Antrag hin befreien lassen.

Diesem Interessentenkreis wird ein geschäftliches Autoleasing aus Bonitätsgründen deutlich erschwert. Grund ist die oftmals kaum nachweisbare gesicherte Einkommenssituation beziehungsweise ein nicht ausreichend hohes Einkommen des Kleinunternehmers. Der Bonitätsindex allein ist nicht ausreichend, weil es an verlässlichen Unternehmenszahlen fehlt. Freiberufler und Kleinunternehmer bilanzieren nicht, sondern sie erstellen eine „vereinfachte“ Einnahmeüberschussrechnung.

Der Leasinggeber als Financier definiert es so: Für das Finanzierungsrisiko ist die Geld- und Vermögensdecke zu dünn – trotz des Leasingfahrzeuges als Gegenwert. Vielmehr stellt sich die Frage, ob der Freiberufler respektive Kleinunternehmer dazu in der Lage sein wird, über mehrere Jahre hinweg die vertragliche Leasingrate zu bezahlen.

Aktuelle Themen zum Autoleasing für Gewerbe

• Flottenleasing

Es ist ein Geschäftsleasing für mehrere bis zahlreiche Fahrzeuge. Dabei wird nicht für jedes einzelne Fahrzeug ein separater Leasingvertrag abgeschlossen, sondern der Fuhrpark insgesamt geleast. Das verringert den Verwaltungsaufwand für den Leasingnehmer. Ab etwa fünf Fahrzeugen aufwärts handelt es sich aus Leasinggebersicht um eine Fahrzeugflotte. Die individuellen Konditionen orientieren sich vorwiegend an der Fahrzeugzahl.

• Hybrid- und Elektro Autos mit gewerblicher Nutzung

Ein Gewerbeleasing für diese Fahrzeugarten lässt sich mit staatlichen sowie privatwirtschaftlichen Förderungen oder Prämien verbinden und dadurch kostengünstiger gestalten – Stichwort: E-Mobilitätsförderung, THQ-Quote, Hybrid Zuschuss für Leasingauto und andere. THQ steht für Treibhausquote als gesetzlich geregeltes Instrument zur Minderung von Treibhausgasen im Verkehrssektor.

Automobilhersteller bieten zusätzlich zur staatlichen noch eigene bis individuelle Förderangebote für geschäftliche Leasingfahrzeuge vorzugsweise als Nutzfahrzeuge wie Transporter, Kombi oder Pick-up.

• Gebrauchtwagenleasing

Bei dieser Form des Gewerbeleasings tritt an die Stelle des erstzugelassenen Neufahrzeuges das Gebrauchtfahrzeug mit seinem deutlich geringeren Wert und der daraus resultierenden niedrigeren Leasingrate. Die Bonitätskriterien sind gegenüber dem Neufahrzeugleasing spürbar abgeschwächt. Der Leasingnehmer hat die Gewähr, dass jedes Gebrauchtfahrzeug mit aktueller AU/HU werkstattgeprüft ist. Für den Existenzgründer ist das Gebrauchtwagenleasing eine realistische Alternative.

• Mischnutzung gewerblich & privat

Nicht jedes Firmenfahrzeug wird ausschließlich gewerblich, sondern zeitweise auch privat genutzt. Das hat Auswirkung auf die steuerliche Abzugsfähigkeit als Betriebsausgabe. Auch hier muss der Unternehmer nachvollziehbar in Privat und Gewerbe trennen.

Die zwei gängigen Möglichkeiten sind das Führen eines Fahrtenbuches sowie die 1%-Regelung, alternativ als Listenpreismethode bezeichnet. Ein Prozent des Fahrzeug-Bruttolistenpreises wird pro Monat der Einkommensteuer als geldwerter Vorteil für die Privatnutzung hinzugerechnet. Diese Situation ist gegeben, wenn das Firmenfahrzeug gemessen an der Kilometerlaufleistung zu mehr als der Hälfte privat genutzt wird. Bei weniger als 50 Prozent gewerblicher Fahrzeugnutzung muss ein Fahrtenbuch geführt werden – die 1%-Regelung ist dann nicht anwendbar.

Bevorzugte Fahrzeugmarken und Modelle für Gewerbeleasing

Die Fahrzeugauswahl orientiert sich im Geschäftsleasing vorwiegend an der Branche und dem Berufsbild – Stichwort: Handwerk, Logistik, Personen- oder Gütertransport.

Bevorzugte Marken und Fabrikate sind in alphabetischer Reihenfolge - Audi A4 - BMW 3-er - Citroen Berlingo - Ford Ranger Pick-up - Mercedes-Benz eVito - Mercedes-Benz Sprinter - Renault Express - Toyota Proace City Duty - VW Caddy - VW Passat

Namhafte Automobilhersteller bieten sowohl standardmäßig als auch individuell speziell ausgestattete Kombi und Kastenwagen für das Handwerk an.

Gewerbeleasing Erfahrungen und Resümee

Als Fazit lässt sich festhalten, dass Geschäftsleasing das nach wie vor rentabelste Modell zur Finanzierung von Firmenfahrzeugen ist – und auch weiterhin bleibt. Der Unternehmer hat keine nennenswerten Nachteile – einmal abgesehen von dem Führen eines Fahrtenbuches bei der überwiegenden Privatnutzung.

Doch wer fährt schon mit Transporter oder Kastenwagen am Wochenende die Familie spazieren? Aber auch für diese Wünsche hat Leasinger.de die passenden Leasingfahrzeuge zur Verfügung! Einfach reinschauen und über 70.626 Leasing Angebote mit tollen Deals vergleichen.